DEMENZ

Mit zunehmendem Alter können bestimmte Veränderungen im Gehirn zu Gedächtnisstörungen führen, insbesondere das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigen. Diese Erkrankung geht auch mit Sprachschwierigkeiten, der Unfähigkeit, zuvor vertraute Aufgaben auszuführen, und Problemen beim Erkennen von Objekten und Menschen in der Umgebung einher. Darüber hinaus kommt es zu einem Rückgang kognitiver Fähigkeiten wie Rechnen, Planen, Ausführen, Problemlösen, angemessenem Verhaltensmanagement und gutem Urteilsvermögen, von denen die meisten Funktionen des Frontallappens des Gehirns sind. Diese fortschreitende Störung betrifft eine zunehmende Zahl älterer Menschen.

Es wird bei 2-4% der Menschen über 65 Jahren beobachtet, und diese Prävalenz steigt bei über 85-Jährigen auf 20%. Ungefähr 60% dieser Fälle sind auf die Alzheimer-Krankheit zurückzuführen, während 10-20% durch zerebrovaskuläre Erkrankungen, Blockaden und wiederholte Schlaganfälle verursacht werden. Etwa 10% sind alkoholbedingt, und die verbleibenden Fälle werden auf Trauma, Drogenvergiftung, Hirntumore, Abszesse und andere systemische Erkrankungen (wie Vitaminmangel, Schilddrüsen-, Nebenschilddrüsen-, Nebennieren-, Leber-, Nieren- und Hypophysenerkrankungen) zurückgeführt.

Das Alter, insbesondere über 75 Jahre, und eine familiäre Vorgeschichte von Alzheimer erhöhen das Risiko. Für den vaskulären Typ sind Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen und Ernährungsdefizite bedeutende Risikofaktoren.

Was verursacht die Alzheimer-Krankheit?

Die Alzheimer-Krankheit wird hauptsächlich auf den Verlust von Nervenzellen im Gehirn, die Ansammlung von nicht funktionalen Substanzen anstelle dieser Zellen und eine Verringerung der Produktion von Neurotransmittern, die für die Kommunikation zwischen Nervenzellen unerlässlich sind, zurückgeführt. Alzheimer ist nicht ansteckend. Obwohl es im höheren Alter häufiger auftritt, kann es selten auch bei Menschen in ihren 50ern auftreten. Die Krankheit schreitet sehr langsam und schleichend voran.

Durch das Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen und Risikofaktoren von Alzheimer und verwandten Erkrankungen können wir uns besser auf diese Herausforderungen vorbereiten und diese im Alter bewältigen. Früherkennung und Intervention sind entscheidend, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.












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